Wie alles begann ...

Nach einem wunderschönen Urlaub auf der Insel Sansibar waren wir von den Menschen, der Natur und natürlich auch vom Wetter total begeistert.

 

Während unseres Aufenthalts besuchten wir das Dorf Pwani Mchangani und konnten uns dort ein Bild machen von der Armut, in der die meisten Menschen auf der Insel leben. Es gibt dort bei einer Einwohnerzahl von ca. 3500 im ganzen Dorf nur 3 Wasserstellen, an denen sich die Dorfbewohner mit Kanistern frisches Wasser zapfen können. Strom gibt es nur in einigen wenigen Häusern. Asphaltierte Straßen gibt es gar nicht. Trotzdem sah es sauber und ordentlich aus.

 

Wir besuchten dort die öffentliche Schule und hatten die Gelegenheit, mit dem Schulleiter zu sprechen. Er erzählte uns, dass auf der Schule ca. 850 Schüler sind, die in Schulklasse mit 50-60 Kindern unterrichtet werden.

Das Schulsystem besteht aus sieben Grundschuljahren (Primary School - Alter 7-13 Jahre), gefolgt von vier Jahren weiterführender Schule (Secondary School - Alter 14-17 Jahre) und zwei Jahren erweiterter Stufe (A-Level – Alter 18-19 Jahre).

Der Schulbesuch ist für die Kinder kostenlos und verpflichtend.

Allerdings ist die Ausstattung der Schule ziemlich schlecht. Es fehlt im Prinzip an Allem. Ganz stolz erzählte Herr Bakar, dass sie über eine Spendenaktion vor einigen Jahren 17 Laptops erhalten hätten und somit einen Computer-Raum einrichten konnten. Allerdings sind 17 Laptops bei einer Klassengröße von 50-60 Kindern natürlich nicht ausreichend.

 

Während der Führung durch das Dorf wurden wir von Hassan Humoud begleitet. Er erzählte uns, dass er zusammen mit Freunden vor einigen Jahren ein privates Nachhilfe-Projekt ins Leben gerufen hätte. Im OHED-Centre werden Kinder, die aus ärmlichen Verhältnissen stammen, kostenlos unterrichtet. Dieses Projekt erhält keine staatliche Unterstützung und es fehlt praktisch an Allem.